Rheinland-Pfalz
Das Pädagogische Landesinstitut Rheinland-Pfalz (RPL) hat seit 2018 gemeinsam mit Manage Now und den Fujitsu Vorgängerorganisationen eine integrierte Lösung für Identitäts- und Zugriffsverwaltung an Schulen realisiert. Die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit über Jahre hinweg hat die Entwicklung eines zentralen Identitäts- und Zugriffsverwaltungssystems ermöglicht, das alle Beteiligten des Schulsystems in Rheinland-Pfalz datenschutzkonform, skalierbar und anwenderfreundlich vernetzt – und damit die digitale Bildungsstrategie des Landes maßgeblich unterstützt.
Bedarf
Vor der Einführung des „Bildungsportals RLP“ in Rheinland-Pfalz gab es mehrere historisch gewachsene und parallel entwickelte Plattformen mit jeweils eigenen Benutzerverwaltungen und geringer pädagogischer Vernetzung. Ziel war es, die vorhandenen Systeme niedrigschwelliger zu gestalten und den „Pädagogik first“ Ansatz stärker zu verfolgen.
Konkret:
▪ Zentrale Dateiablage: Vernetzung der pädagogischen Werkzeuge über eine zentrale Dateiablage. Eine Änderung an einem Material fließt in alle Nutzungsszenarien ein.
▪ Kollaboration: Unterstützung für kollaboratives Arbeiten zwischen Lehrkräften und im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern.
▪ Identitätsmanagement: Ein zentrales Identitätsmanagement stellt sicher, dass Nutzer sich nur einmal anmelden müssen, um Zugriff auf die für sie individuell freigeschalteten Dienste zu erhalten.
▪ Datenschutz / Rechtssicherheit: Die neue Plattform ist datenschutzkonform und erlaubt die lizenzrechtlich abgesicherte Nutzung der verschiedenen Dienste und Bildungsmedien.
▪ Standards: Der Einsatz standardisierter Schnittstellen sorgt dafür, dass sich neue Dienste leicht integrieren lassen.
▪ Skalierbarkeit und Performance: Auch bei wachsenden Nutzerzahlen und dem Anschluss weiterer Dienste bleiben die Antwortzeiten zuverlässig niedrig und das System robust.
Das Ziel des Landes Rheinland-Pfalz war es daher, für alle Schulen in Rheinland-Pfalz eine einheitliche, datenschutzkonforme, skalierbare und pädagogisch sinnvolle Lösung zu schaffen. Gemeinsam mit einem
erfahrenen Partner sollte im Rahmen eines Co-Creation-Ansatzes ein innovatives Ergebnis entstehen.